links

 

Agentur für Querschnittsziele im ESF
Gleichstellung von Frauen und Männern, Antidiskriminierung und Ökologische Nachhaltigkeit

In der Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Sozialfonds (ESF) sind im Operationellen Programm des Bundes die drei Querschnittsziele

  • Gleichstellung der Geschlechter
  • Antidiskriminierung (Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung) sowie
  • Ökologische Nachhaltigkeit

prominent verankert. Die Ziele, die damit verfolgt werden, leiten sich direkt aus den Verordnungen der Europäischen Kommission sowie den korrespondierenden Planungsdokumenten auf Bundesebene ab.

Zur Unterstützung und beratenden Begleitung der ESF-Akteurinnen und -Akteure wurde von der ESF-Fondsverwaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Konsortium beauftragt, die Agentur für Querschnittsziele im ESF einzurichten. Der Auftrag wird im Zeitraum Januar 2015 bis (optional) Juni 2021 durchgeführt.

Lesen Sie hier mehr über die Agentur für Querschnittsziele im ESF und das Team ...

 

 

Neues aus der Agentur

Workshop Gleichstellung der Geschlechter und Gender Mainstreaming im ESF

Am 06. Dezember 2017 fand ein Workshop für Fortgeschrittene zum Querschnittsziel Gleichstellung der Geschlechter mit Vertreter/inne/n des BMAS, des BMBF, des BMUB, des BAFA, des BVA, des BIBB und des SPI statt. Der WS begann mit einer moderierten Reflektion der Erfahrungen der Teilnehmenden zum Umsetzungsstand des Querschnittszieles Gleichstellung anhand des Programmzyklus. Es folgte ein Input der Agenturvertreterinnen zu „20 Jahre Gender Mainstreaming im ESF“ sowie zur kohärenten Integration des gleichstellungspolitischen Doppelansatzes. Großes Interesse fand die praxisnahe Erläuterung der Umsetzung von Gender Mainstreaming im Umweltbundesamt durch Arn Sauer. Abschließend wurden Aktivitäten des Europäischen Gleichstellungsinstituts in den ESI-Fonds vorgestellt sowie Vorbereitungen für die Strukturfondsförderperiode 2021–2027 und zur Zukunft der Gleichstellungspolitik in Deutschland diskutiert.


Neue Publikation zur Inklusion im Arbeitsmarktkontext

Mit der neuen Veröffentlichung "Inklusion im Arbeitsmarktkontext. Informationen und Empfehlungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im ESF „Die Barrieren im eigenen Kopf überwinden" werden den Akteur/inn/en im ESF grundlegende Informationen an die Hand gegeben, wie die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im ESF umgesetzt werden kann. Die vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in ihrer Vielfalt und an allen Lebensbereichen erfordert ein Umdenken, da nicht nur physische Barrieren abgebaut, sondern ebenso gesellschaftliche Strukturen und Einstellungen zu Behinderung und Menschen mit Behinderungen verändert werden müssen.


Fachgespräch Inklusion

Auf dem Fachgespräch Inklusion am 22.11.2017 diskutierten ESF-Akteurinnen und -Akteure mit Fachexpert/inn/en, wie die UN-Behindertenrechtskonvention im ESF stärker berücksichtigt werden kann. Frau Prof. Dr. Enggruber verdeutlichte den Bedarf der Förderung von Inklusion im Kontext von Ausbildung und Arbeit, v. a. bezogen auf die Beratung von Arbeitgeber/inne/n. Herr Dr. Meese berichtete, wie im Programm „Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung“ die Inklusion als Schwerpunktthema aufgegriffen wurde. Frau Gag erläuterte Unterstützungsansätze für Geflüchtete mit Behinderung im IvAF-Netzwerk Fluchtort Hamburg 5.0 und die Notwendigkeit verstärkter Kooperationen.

Im Auftrag von
Bundesministerium für Arbeit und SozialesEuropäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionZusammen. Zukunft. Gestalten.